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TU Berlin

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Zentren der Koordination

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Gegenstand des Forschungsprojektes „Zentren der Koordination“ sind Kontrollräume und Koordinationszentren, insbesondere von „Smart Cities“, die mit technischen Informations- und Kommunikationssystemen sowie Infrastrukturen ausgestattet sind, um spezifische, in einem kontrollierten Raum verteilte Vorgänge zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Da diese Zentren paradigmatisch für die Translokalisierung und Mediatisierung von Räumen stehen, ist das Ziel des Forschungsprojekts, die sich durch die Mediatisierung vollziehende Re-Figuration des Raumes in der Spätmoderne exemplarisch anhand ihres Wandels zu beobachten und zu erklären.

Zum einen untersuchen wir die Mediatisierung des kommunikativen Handelns in und zwischen Kontrollräumen und den von ihnen kontrollierten oder durch sie koordinierten Räumen, die sich aus den jüngeren Veränderungen der Kommunikationstechnologien ergeben.  Zum anderen erforschen wir, wie sich die wandelnde Mediatisierung auf die Art der Kontrolle auswirkt, wie sie das kommunikative Handeln in den Kontrollräumen beeinflusst und damit die Raumsynthetisierung verändert.

Um den langfristigen Wandel der Zentren seit 1990 nachvollziehen zu können, werden ältere, bereits erhobene Daten zu Kontrollräumen mit eigenen videographischen Erhebungen zu gegenwärtig im Betrieb befindlichen hiesigen Kontrollräumen und Koordinationszentren, sowie mit Forschungen zu den avancierten „Integrated Operations Center“ von Smart Cities verglichen.

Von der empirischen Analyse dieser Entwicklung versprechen wir uns eine Spezifizierung der Polykontexturalisierung von Raum, besonders hinsichtlich der Verschiebungen von sozialer Kontrolle und Macht.

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Dieses Projekt (B02) wird aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) innerhalb des Sonderforschungsbereichs SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“ finanziert.

Projektleitung: Prof. Dr. Hubert Knoblauch

Wissenschaftlich mitarbeitend: Arne Janz und David Joshua Schröder

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