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TU Berlin

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Bildkommunikation

DFG-Projekt "Bildkommunikation in der Wissenschaft am Fallbeispiel der Computational Neuroscience"

Auch wenn in sozialwissenschaftlicher Wissenschaftsforschung dem Visuellen mittlerweile einige Beachtung geschenkt wird, so bleibt bislang das, was wir „Bildkommunikation“ nennen möchten, weitgehend unerforscht. Zwar gibt es schon einzelne Arbeiten zur Deutung von Bildern in disziplinären „Viskursen“ (Knorr Cetina), doch ist ihre Herstellung und Verwendung als Teil interdisziplinärer Kommunikation nach wie vor als Forschungslücke zu betrachten. Dieses gilt insbesondere in heterogenen Wissenschaftsfeldern, in denen Bilder nicht nur Vermittlungsmedien sondern die zentralen epistemischen Objekte der Wissensproduktion darstellen. Ein besonders großes Forschungsinteresse besteht mit Blick auf die Frage, wie wissenschaftliche Praktiken und Formen der Bildkommunikation mit interdisziplinären Organisationsformen von Wissenschaft verbunden sind. Unser Forschungsprojekt widmet sich daher der Frage, ob sich zwischen den klassischen Disziplinen typische Formen der Bildkommunikation ausbilden. Um diese Frage zu beantworten, betrachten wir das stark von Visualisierungspraktiken geprägte Feld der Computational Neuroscience, wo Akteure aus Informatik, Psychologie, Medizin, Mathematik, Biologie und Physik erfolgreich kooperieren. Die Computational Neuroscience stellt dabei die dominante Organisationsform neurowissenschaftlicher Forschung dar. Im Rahmen unseres Forschungsvorhabens wollen wir mehr über die Interdisziplinarität fördernden Eigenschaften von Visualisierungen herausfinden.

Projektleitung: Prof. Dr. Hubert Knoblauch
Wissenschaftliche Mitarbeiter: Eric Lettkemann und René Wilke

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