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TU Berlin

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Fachgebiet für Allgemeine Soziologie, insb. Theorie moderner Gesellschaft


Das Fachgebiet „Allgemeine Soziologie und Theorie moderner Gesellschaften" vermittelt in der Lehre die grundlegenden theoretischen Orientierungen der Soziologie sowie ihre wichtigsten gegenwärtigen Entwicklungen. Diese umfassen die historische Ausformung und den gegenwärtigen Stand soziologischer Fragestellungen, Begriffe und Theorien in der Breite verschiedener Ansätze sowie zeitanalytische und sozial-strukturelle Diagnosen zur gegenwärtigen Gesellschaft Deutschlands im europäischen Vergleich. Auf der Grundlage der Phänomenologie, des Sozialkonstruktivismus und der Wissenssoziologie entwickelt das Fachgebiet eine eigene theoretische Position des kommunikativen Konstruktivismus und arbeitet an seiner empirischen Anwendung auf verschiedensten Forschungsfeldern.

Im Mittelpunkt unserer Forschungen stehen die Felder ›Kommunikation und Wissen‹, ›Visualisierung und Video‹ und ›Religion, Wissenschaft und Weltanschauung‹:

  1. Der zentrale Gegenstand des Fachgebietes ist Wissen und die Vermittlung des Wissens in der Kommunikation. Weil Wissen und Kommunikation eine immer bedeutsamere Rolle für die Gegenwartsgesellschaft einnehmen, untersuchen wir die Form, Struktur und Wirkung konkreter "natürlicher" Kommunikationsvorgänge von Angesicht zu Angesicht wie auch in technisch mediatisierten Formen. Dazu werden die am Fachgebiet mitentwickelten Methoden der Gattungsanalyse und der Videographie, aber auch andere Methoden (Konversationsanalyse, Diskursanalyse etc.) eingesetzt.
  2. Für die Prozesse gesellschaftlicher Wissensvermittlung und -aneignung gewinnen Visualisierungen zunehmend an Bedeutung. Einen Forschungsschwerpunkt des Fachgebietes bildet deswegen die Analyse des visuellen Wissens und seiner Vermittlung. In diesem Zusammenhang arbeiten wir auch an der Weiterentwicklung von Methodologie und Methoden insbesondere der interpretativen Videographie. Für empirische Analysen steht das Video-Labor des Fachgebietes zur Verfügung.
  3. Gesellschaftliches Wissen tritt in den unterschiedlichsten gesellschaftlich institutionalisierten Formen auf. Das Fachgebiet hat zum einen der Erforschung des religiösen Wissens und seiner Kulturbedeutung in der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation. Es zielt auch auf das wissenschaftliche Wissen und seine Abgrenzungen zum Alltagswissen sowie zu anderen Wissenssystemen, Diskursen und Weltanschauungen. Insbesondere der gesellschaftliche Umgang mit dem Tod erscheint uns als eine entscheidende Schnittstelle der unterschiedlichen Wissensformen und -ebenen.



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